Mit einem Vollzeitarbeitnehmer (38,5 Wochenstunden), nennen wir ihn Matthias, werden zunächst 3 Monate Kurzarbeit mit der niedrigsten möglichen Arbeitszeit von 10 Prozent vereinbart. Gleichzeitig wird ausgemacht, dass Martin zum Einstieg solange wie möglich null Stunden arbeitet. 3 Monate entsprechen 13 Wochen.

10 Prozent Kurzarbeit:
Die Gesamtarbeitszeit während der Kurzarbeitsperiode beträgt damit 13 x 3,85 Stunden = 50,05 Stunden = 50 Stunden 3 Minuten.

Damit kann Matthias  zunächst die ersten 11 Wochen (!) zu Hause bleiben, mit 80 bis 90 Prozent des Nettoentgelts, steigt dann in der 12. Woche mit 11 Stunden und 33 Minuten wieder ein und leistet in der 13. Woche wieder 38,5 Stunden Vollarbeit.

Sollte Matthias  auch in Woche 12 und 13 noch nicht benötigt werden, kann die Kurzarbeit für ihn noch einmal um drei Monate (13 Wochen) verlängert werden. Dann könnte Matthias  die ersten 23 Wochen (!) arbeitsfrei haben, in die 24. Woche fallen 23 Stunden 6 Minuten, Woche 25 und 26 sind wieder mit der Normalarbeitszeit.

Achtung: generell gilt die Arbeitszeit kann „flexibel“ eingeteilt werden und muss nach Ablauf der 3 Monate im Durchschnitt gesehen werden.