Berechnungsgrundlage der Nettoersatzrate ist das Nettoentgelt des letzten voll entlohnten Monats/der letzten voll entlohnten vier Wochen vor Einführung der Kurzarbeit. Dabei ist das Nettoentgelt insbesondere inklusive Zulagen und Zuschlägen, aber ohne Überstundenentgelte heranzuziehen. Liegt ein monatsweise schwankendes Entgelt vor (Zulagen, Provision, Leistungslohn in unterschiedlicher Höhe) ist der Durchschnitt der letzten drei Monate beziehungsweise der letzten 13 Wochen heranzuziehen. Bei wechselnder Arbeitszeit innerhalb der letzten 30 Tage vor Beginn der Kurzarbeit wird der Bemessungsgrundlage das durchschnittliche Beschäftigungsausmaß zu Grunde gelegt. Liegt bei Beginn der Kurzarbeit kein oder ein verringerter Entgeltanspruch vor (Karenz/Entgeltfortzahlung), so ist das Nettoentgelt auf Basis des fiktiven Entgelts zu berechnen.

Ergänzung GKK:

Wurden unmittelbar vor Beginn der Kurzarbeit Überstunden bzw. zuschlagspflichtige Mehrarbeitsstunden geleistet und ausbezahlt, sind sie bei der Ermittlung der „fixen” Beitragsgrundlage zu berücksichtigen. Dies gilt auch dann, wenn sie nur ausnahmsweise angefallen sind. Werden Über- bzw. Mehrarbeitsstunden lediglich im Nachhinein ausbezahlt, sind sie dem Beitragszeitraum zuzuordnen, in dem die Leistung erbracht wurde.

Hier wird die genaue Berechnung noch abgeklärt!