Der Arbeitgeber hat die Kosten der Arbeitsleistung der kurzarbeitenden Personen endgültig zu übernehmen. Während der Kurzarbeit hat der Arbeitgeber zusätzlich die Beiträge zur Sozialversicherung bezogen auf die Beitragsgrundlage vor Einführung der Kurzarbeit zu übernehmen, die jedoch dem Arbeitgeber ab dem 1. Monat ersetzt werden. Die Kosten für die tatsächlich erbrachten Arbeitsleistungen (also jene Arbeitszeit die im DZ – zwischen 10  und 9 Prozent – gewährleistet ist) trägt ausschließlich der Arbeitgeber.

Die Kosten für Ausfallsstunden (= Ausfall der Normalarbeitszeit) werden dem Arbeitgeber gemäß den festgelegten Pauschalsätzen vom AMS ersetzt. In den Pauschalsätzen sind die anteiligen Sonderzahlungen im Ausmaß eines Sechstels und die anteiligen Beiträge zur Sozialversicherung (bezogen auf aus Entgelt vor Einführung der Kurzarbeit) enthalten. Für Einkommensanteile über 5.370 Euro gebührt keine Beihilfe. Werden (Alt-)Urlaube und Zeitguthaben während KUA abgebaut, stellen diese Zeiten keine verrechenbaren Ausfallstunden dar!