Für die entfallene Normalarbeitszeit gebührt dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin eine Kurzarbeitsunterstützung.
Das gesamte auszuzahlende Entgelt (=Nettoersatzrate = tatsächliche Arbeitszeit + Ausgleich für entfallene Arbeitszeit) beträgt während der Kurzarbeit

  • 90 Prozent vom vor der Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelt wenn das davor bezogene Bruttoentgelt (ohne anteilige Sonderzahlung) bis zu 1.700 Euro beträgt,
  • 85 Prozent bei einem Bruttoentgelt zwischen 1.700 und 2.685 Euro und
  • 80 Prozent bei höheren Bruttoentgelten.

Für die Ermittlung der Nettoersatzrate, also des jeweiligen Prozentsatzes (Begriff Bruttoentgelt): Aus der Bundesrichtlinie Kurzarbeit 2020 ist das Bruttoentgelt inklusive Zulagen und Zuschläge, aber ohne Überstundenentgelte zur Ermittlung der Nettoersatzrate heranzuziehen. Auch bei der Beihilfenberechnung des Arbeitgebers werden Überstundenentgelte nicht berücksichtigt.

04.04.2020