unser Business Knigge!

Die richtige Begrüßung
Bei der Begrüßung bekannter und neuer Personen, verzichte bitte auf veraltete Gepflogenheiten (z.B. Handkuss). Beachte außerdem die richtige Reihenfolge: Zuerst wird die ranghöchste Person begrüßt, auch wenn es sich dabei um keine Dame handelt. Wie auch im Alltag, gilt außerdem: ältere Personen sollten von jüngeren begrüßt werden – nicht umgekehrt! Nach der Begrüßung eines Kunden oder potentiellen Geschäftspartners, führe ihn durch die Räumlichkeiten. Begleite ihn zum Treffpunkt. Nach Beendigung der Verhandlungen bzw. Gespräche, begleite die Person bis zur Tür.

Schuhe und Accessoires
Die Absatzhöhe sollte im Büro nicht mehr als 6 cm betragen. Offene Schuhe – wie zum Beispiel Peep-Toes – sowie Plateau-Schuhe sind in manchen Unternehmen nicht gern gesehen. Klassische Eleganz versprühen Pumps in Kombination mit Seidenstrümpfen. Herren tragen am besten schwarze, schlichte Lederschuhe. Sandalen oder Schlappen gehören nicht ins Büro.
Achte immer darauf, dass deine Schuhe geputzt sind. Matschflecken lassen sich nicht verbergen und ziehen sofort Aufmerksamkeit auf sich. Damit wirkst du ungepflegt und machst keinen guten Eindruck.

Das Outfit
Damen haben den Vorteil, dass sie ihre Garderobe stärker variieren können, als Herren. Es ist zum Beispiel keine Pflicht, ein Kostüm oder eine Bluse mit Rock anzuziehen. Ein kesses Sakko mit schöner Stoffhose ist ebenfalls in Ordnung. Die Kleidung der Dame darf in modischen Farben gewählt werden, solange diese nicht zu aufdringlich sind. Kräftige Farben kombiniert man am besten mit neutralem Grau oder Schwarz. Der Rock darf niemals kürzer sein, als eine Handbreit über dem Knie.
Herren ziehen am Besten einen schlichten Anzug mit Hemd und Krawatte an. Je nachdem, welche Position du im Unternehmen hast, geht auch ein legerer Look mit Jeans und Hemd in Ordnung. Farblich liegst du mit hellen Blautönen, Schwarz, Grau und gedeckten Tönen wie Dunkelgrün goldrichtig.

Geruchsbelästigung
Vermeide intensive Parfums und setze deinen Lieblingsduft sehr sparsam ein. Mit einem unaufdringlichen, frischen Duft wirkst du kompetenter auf dein Gegenüber.

Dresscode wahren
Die äußere Erscheinung trägt wesentlich zur störungsfreien Kommunikation bei. Daher solltest du dir dein Outfit immer bewusst und überlegt aussuchen. Deine Kleidung sollte in jedem Fall frei von Flecken, Falten und Tierhaaren sein, sodass du einen gepflegten Eindruck machst.

Kurz und knackig
Eine Mail bedeutet gleichzeitig immer auch einen zusätzlichen Zeitaufwand für den Empfänger. Überlege daher stets, ob die E-Mail, welche du gerade verfasst, tatsächlich nötig ist. Wenn ja, dann halte dich so kurz, wie möglich. Mit einem aussagekräftigen Betreff und klaren Formulierungen erleichterst du das schnelle Lesen der E-Mail und ersparst dir sowie dem Empfänger zeitraubende Missverständnisse.

Schnelle Reaktion gefragt
E-Mails werden meist geschrieben, wenn man schnell und unkompliziert etwas klären möchte. Daher ist es angebracht, binnen 24 Stunden zu antworten. Hast du tatsächlich gerade keine Zeit, dich um die Beantwortung deiner Mails zu kümmern, dann bestätige zumindest den Empfang der Mail und versichere deinem Gesprächspartner, dass du dich um die Angelegenheit kümmern wirst.

Emoticons sind TABU
Wenn du mit langjährigen Kollegen schreibst, ist dein Umgangston natürlich etwas lockerer. Beim Mailverkehr mit älteren Geschäftspartnern, Klienten und Chefitäten solltest du lieber keine Emoticons verwenden. Deine Nachrichten erhalten sonst nämlich einen etwas unprofessionellen Touch.

Schriftliche Kritik vermeiden
Vermeide es außerdem, deinem Geschäftspartner gegenüber via E-Mail Kritik zu äußern. Das gilt als undiplomatisch und wird oft als unhöflich aufgefasst. Kläre solche Dinge lieber in einem Vier-Augen-Gespräch oder via Telefon.

Andere Länder, andere Sitten – dieser Spruch ist gerade für Dienstreisende im Ausland wichtig.

Asien:
„Putzen sie sich nicht am Tisch die Nase und blicken sie ihrem Gegenüber möglichst wenig in die Augen. Beides gilt als absolut unhöflich.“

China:
„In China spielt das Gastgeschenk eine große Rolle. Hier kommt es besonders auf die Verpackung an, ausgepackt wird das Geschenk erst später. Weiteres gilt hier: Heikle Themen wie etwa die Politik des Landes nicht ansprechen.“

Südamerika:
„Hier gibt es ein anderes Zeitverständnis, vor allem bei Einladungen nach Hause. Wird man etwa für 20 Uhr zum Essen eingeladen, wäre es sehr unhöflich, vor 21 Uhr aufzukreuzen.“

Russland:
„Hier zählt der Status sehr viel, etwa eine teure Uhr oder viel Make-Up bei Frauen. In Russland heißt es: Mehr ist mehr.“

England:
„Genau das Gegenteil gilt in England. Hier geht es um das Understatement, Meetings laufen sehr konservativ ab und weniger ist mehr.“

Vereinigte Arabische Emirate:
„Hier gibt es bei Geschäftsverhandlungen immer Mittelsmänner, weil es darum geht, dass beide Parteien in Verhandlungen das Gesicht wahren. In Dubai ist übrigens ein Kaffee immer das Zeichen, dass ein Meeting beendet ist.“

USA:
„In den Staaten ist es sehr wichtig, sich mit privaten Äußerungen zurückzuhalten. Ein schlichtes: „Ihre Assistentin ist sehr nett“ kann schon falsch verstanden werden.

Russland:
Wer russische Gäste zu sich einlädt, sollte einen Großeinkauf nicht scheuen. Hier gilt: Der größere Teil vom Essen muss übrigbleiben, es wäre undenkbar, dass die Speisen gerade so reichen.“

Handy:
„Das Handy ist ein ganz großes Thema und zwar beruflich als auch privat. Denn mit der Geste, es auf den Tisch zu legen – egal ob im Kaffeehaus oder im Meetingraum – zeige ich: Jeder, der jetzt anruft, ist wichtiger als du. Das sollte man bedenken. Wer einen wichtigen Anruf erwartet, sollte dies vorher ansprechen – denn das ist wieder ein Zeichen der Wertschätzung.“

Sich vorstellen:
„Stellt man sich in einer Runde vor, ist es wichtig, wie man das macht. Wer will, dass sein Name nicht nur gehört wird, sondern auch im Gedächtnis bleibt, kann sich eines Tricks bedienen. Man sagt nicht einfach seinen Namen, sondern: „Mein Name ist …“ oder „Ich heiße …“. Dadurch weiß mein Gegenüber: Jetzt kommt eine Information und merkt sich so den Namen besser.“

Die Visitenkarte:
„Eine Visitenkarte sollte immer übergeben werden und nicht etwa auf den Tisch gelegt werden. Weiters ist es wichtig, diese anzunehmen und sich zumindest kurz durchzulesen. Das ist ein Zeichen der Anerkennung und zudem kann die Information auf der Visitenkarte auch ein guter Einstieg in den Business-Small-Talk sein“, so Daxecker. Wer die Karte seines Geschäftspartners vor dessen Augen wertschätzend behandelt und auch sorgfältig einsteckt, wird beim anderen – bewusst oder unbewusst – auch ein Gefühl der Wertschätzung auslösen.

Du oder Sie?
„In Österreich wird recht schnell geduzt, das kann aber auch nach hinten losgehen und als Respektlosigkeit verstanden werden. Auch hier gilt: Der Ranghöhere bietet das Du-Wort zuerst an. Er ist es übrigens auch, der beim Begrüßen zuerst die Hand reicht. „

Begrüßen:
„Beim Begrüßen kann man schon eine Menge falsch machen. Beruflich zählt nur der Rang, das ist nun einmal so. Beim Begrüßen ist es deshalb üblich, dass der Ranghöhere den Namen seines Gegenübers zuerst erfährt. Das gleiche gilt übrigens für Visitenkarten.“

CHECKLISTEN

Wir haben für euch unseren ersten Ratgeber für Bewerbungssachen.

In diesem erklären wir euch die Klassiker was man machen soll und nicht.

Achtung ihr findet hier keine copy&paste Unterlagen sondern nur Hardfacts zu den Themen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf 
  • das richtige Foto
  • Bewerbungsmappen
  • Zeugnisse
  • Bewerbung in Englisch

jetzt das konstenfreie EBook sichern!

Formular ausfüllen und E-Book direkt erhalten

    Ich erkläre mich einverstanden damit, dass meine genannten Daten zum Zweck der Anfrage verarbeitet werden.

    Jetzt kostenfreies E-Book sichern: 
    „Lass den anderen die scheiss jobs!“