Verbessere deine Chancen mit diesen Tipps!

Digital bewerben hat nicht nur für Firmen Vorteile: Einmal angefertigt, kannst du mit wenigen Klicks die meisten Unterlagen immer wieder versenden. Das geht schnell und du hast kaum Ausgaben. Doch es gibt auch Fallstricke. Manche davon sind nicht sofort zu erkennen, sodass selbst geeignete Bewerber immer wieder Chancen vergeben. Das muss nicht sein. Mit etwas Hintergrundwissen kannst du dich ganz vorn im Bewerberfeld positionieren. Hier liest du mehr zu gängigen Formen der Online-Bewerbung und worauf du dabei achten solltest. Auch über eine Karrierberatung solltest du einmal nachdenken.

Warum es so einfach ist

Digital bewerben ist von überall aus möglich vorausgesetzt, es gibt ein Netz und du hast deine Unterlagen bereit. Letzteres kann in einer Cloud, in einem beruflichen Netzwerk oder auf deinem heimischen PC der Fall sein. Inhaltlich unterscheidet sie sich wenig von einer Papierbewerbung. Sie enthält also mehr oder weniger alles, was dort auch hineingehört.

Aufgrund dieser Leichtigkeit nutzen heute immer mehr Firmen verschiedene Formen der Online-Bewerbung. Streng genommen unterscheidet sie sich von der Bewerbung per E-Mail, wird aber oft synonym verwendet. Allen Formen haben gemeinsam, dass sie sich ohne große Kosten beliebig oft reproduzieren lassen. Zudem braucht es nur wenig Anpassungen. Digital bewerben geht also nicht nur rascher, sondern auch leichter als eine Bewerbung auf Papier.

Welche Möglichkeiten gibt es?

+ Online-Bewerbung: Firma stellt online Formulare zur Verfügung. Deine Aufgabe ist das Ausfüllen sowie das Hochladen deiner Unterlagen an der richtigen Stelle.

+ One-Click-Bewerbung: erfordert ein aktuelles Profil bei beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. Wahlweise online gespeicherte Unterlagen, die mit nur einem Klick erreichbar sind.

+ E-Mail-Bewerbung: klassisch per Mail. Weitere Unterlagen wie zum Beispiel dein Lebenslauf schickst du per Anhang mit.

Das darf nicht fehlen!

Formal ähnelt der Aufbau dem, was du von der klassischen Bewerbungsmappe kennst. Sämtliche Inhalte gehören auch in die digitale Bewerbung. Gibt es ein online Formular, dann gibt die Firma dir vor, wo du was hochladen sollst.

In einer E-Mail-Bewerbung bist du ein bisschen freier. Entscheide zunächst, ob dein Anschreiben Teil der Mail sein soll. Erstelle danach eine PDF Datei, in die du all das hineinpackst, was sonst der Anhang der Bewerbungsmappe wäre: neben dem Lebenslauf auch Zeugnisse, Referenzen und Nachweise zu Fortbildungen. Vergiss nicht, auf dein Anschreiben zu verweisen, sofern es nicht Teil der Mail wird!

Was gehört in den Motivationstext

Ein überzeugender Motivationstext verlangt dem Bewerber viel ab. Er ist Teil der Online-Bewerbung, dort ersetzt er dann das Anschreiben. Leider lässt sich das Anschreiben nur selten direkt in das Formularfeld kopieren, denn hier steht wesentlich weniger Platz zur Verfügung.

Dennoch ist dies keine unüberwindliche Hürde. Bereite dich im Vorfeld etwas vor, am besten in einer ungefähr passenden Wortzahl. Häufig sollst du dich auf 300 Wörter beschränken. Mit ein bisschen Übung lernst du das:

Der Motivationstext muss exakt auf die Stelle zugeschnitten sein. Er sollte weder Wiederholungen enthalten, noch wichtige Fakten vergessen. Für Übersichtlichkeit sorgen Aufzählungen und Absätze. Was hineinkommen sollte, entscheidet die Stelle, auf die du dich bewirbst. Er fasst also knapp zusammen, was auch ins Anschreiben gehört.

Leider lässt sich schwer ein Patentrezept dafür geben. Wenn du große Schwierigkeiten mit so etwas hast, ziehe eine gute Karrierberatung in Betracht!

Weitere Tipps, wenn du dich digital bewerben möchtest

+ Achte auf die Anforderungen! Beispielsweise kommt es häufiger vor, dass kein Anschreiben gewünscht ist.

+ Sind deine Anhänge vollständig? Mache dir eine Checkliste!

+ Dateien komprimieren: Achte auch hier auf Angaben des Unternehmens zur Maximalgröße.

+ Unterlagen sofort ausdrucken! Wenn du das auf später verschiebst, solltest du zumindest ein Backup des betreffenden Ordners anlegen.

Wie kannst du dich von der Masse abheben?

Nicht jedem liegt es, bei Bewerbungen kreativ zu sein. Das wäre zwar gut, wichtiger ist aber etwas anderes. Sei vor allem besonders gründlich! Viele Bewerber scheitern schon an praktischen Dingen.

Was du unbedingt vermeiden solltest

– unseriöse Mailadresse

– kontraproduktive Social Media Profile

– fehlende Unterschrift oder fehlendes Foto beim Lebenslauf

– sonstige wichtige Unterlagen vergessen.

Verbessere deine Chancen: wichtige Tipps und Karriereberatung

1) Pflege Konten bei LinkedIn oder Xing! Halte sie vor allem stets aktuell. Natürlich sollten sie mit den Angaben in deiner Bewerbung übereinstimmen.

2) Gib jeder Datei einen entsprechenden Namen. Gut passt zum Beispiel „Bewerbung-Vorname-Nachname.pdf“. Oder je nach Inhalt „Lebenslauf-Vorname-Nachname.pdf“. Weniger gut ist alles, was von jedem anderen Kandidaten stammen könnte: zum Beispiel „Bewerbung-Firmenname-Jahr.pdf“.

3) Nutze ein möglichst individuelles Coaching. Solch eine Karrierberatung kann dich fit machen für alle Anforderungen, welche das digital Bewerben an dich stellt.

Nicht zu früh abschicken

Alles fertig? Nein, etwas fehlt bestimmt noch. Eine Person, die alles noch einmal kontrolliert! Das kann ein Freund sein oder ein Kollege. Auch wenn es schwerfällt, bevorzuge hier besonders kritische Personen. Am besten ist natürlich die Begleitung des gesamten Prozesses durch eine Karrierberatung!

Karriereberatung Spezialtipp: Verzichte auf Sonderzeichen und Symbole

Viele Unternehmen verwenden spezielle Software zum Verarbeiten deiner Bewerbung. Man nennt dies CV-Parsing. Es dient dazu, deine Bewerbung zu zerteilen und in eine Datenbank einzuspeisen. Damit lassen sich Bewerber vorsortieren, zum Beispiel nach Abschluss. Mache deine Bewerbung Parsing-tauglich! Noch immer haben manche dieser Programme Schwierigkeiten mit Sonderzeichen und Symbolen. Verwende deshalb davon so wenige wie möglich! Auch hier kann eine Karrierberatung dir helfen, letzte Unstimmigkeiten auszumerzen. Symbole sind etwa Sternchen, zu den Sonderzeichen zählen Währungszeichen.

Spam prüfen!

Beim digital Bewerben gibt es noch eine weitere große Hürde: den Spamordner. Er sollte regelmäßig auf Mails des betreffenden Unternehmens geprüft werden!

Brauchst du noch mehr hilfreiche Tipps zum digital Bewerben? Denkst du vielleicht über eine Karrierberatung nach? Nutze das intensive Mein-Personaler Bewerbercoaching – jetzt informieren!

Fazit: Digital bewerben, aber bitte richtig!

Viele Bewerber scheitern an dem, was eigentlich von Vorteil ist: Digital bewerben ist bequem. Oft schleichen sich dabei Fehler ein, die sich mit etwas mehr Sorgfalt verhindern ließen. Du hast es also selbst in der Hand, deine Chancen erheblich zu verbessern. Nutze Checklisten, um nichts zu vergessen. Zeige dich vor allem beim Motivationsschreiben kreativ. Sollte dir das weniger liegen, schicke keinesfalls eine schludrige Bewerbung ab. Spätestens dann ist eine Karrierberatung am besten, denn sie vereint Korrekturleser, Mentor und Coach. Lass dir vom Profi helfen, es lohnt sich!

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