Fußball schauen während der Arbeitszeit - Was ist erlaubt und was nicht? - Jobvermittlung für Produktionsmitarbeiter in Vorarlberg

Fußball schauen während der Arbeitszeit – Was ist erlaubt und was nicht?

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Die Fußball-Europameisterschaft steht vor der Tür und die Spannung steigt. Viele Fans fragen sich, ob sie während der Arbeitszeit die Spiele verfolgen dürfen. In einer Aussendung der ÖGB-wichtige Fragen rund um das Thema.

Grundsätzlich gilt: Das Anschauen von Fußballspielen während der Arbeitszeit ist in den meisten Jobs nicht erlaubt. Doch es gibt Ausnahmen. In Arbeitsplätzen, wo Fernsehübertragungen üblich sind, wie in Cafés oder Bars, kann in Absprache mit dem Arbeitgeber eine Ausnahme gemacht werden, betont Trinko. Wichtig ist jedoch, dass die Arbeitsleistung nicht darunter leidet.

Für das Radiohören gibt es weniger Einschränkungen. Wenn das Radiohören am Arbeitsplatz erlaubt ist, gilt dies auch für die Fußball-Europameisterschaft. Auch ein Blick auf den Ergebnisticker zwischendurch ist meistens erlaubt, solange die Arbeitsleistung nicht beeinträchtigt wird.

Die Nutzung des Internets, um Fußballspiele zu streamen, ist in den meisten Fällen jedoch nicht erlaubt. Sollte ein Arbeitnehmer trotz Verbot ein Spiel streamen, kann dies zu Konsequenzen wie einer Einkommenskürzung führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass vortäuschen, krank zu sein, um Fußball zu schauen, ein Entlassungsgrund sein kann. Wenn man die Spiele zuhause verfolgen möchte, ist dies nur über einen vereinbarten Urlaub erlaubt.

Der ÖGB empfiehlt zudem, in Betrieben mit Alkoholverbot auch während Sportveranstaltungen darauf zu achten. Auch wenn kein generelles Alkoholverbot herrscht, sollte man sich bewusst sein, dass unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen keine gefährlichen Tätigkeiten ausgeführt werden sollten.

Es ist also wichtig, die Regeln und Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu klären, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Egal ob Fan oder nicht, die Fußball-Europameisterschaft kann während der Arbeitszeit für alle Beteiligten angenehm gestaltet werden, solange die Arbeit nicht darunter leidet.

Matthias Graziadei, MSc. MSc.

Matthias Graziadei, MSc. MSc.

Matthias ist HR-Enthusiast mit einer Leidenschaft für digitale Lösungen und mehr als 20 Jahren Erfahrung. Als Gründer von Mein-Personaler und Digital Recruiting Virtuose 🚀 definiert er Karrieren neu und bringt Talente zum Leuchten.